Newsletter Ausgabe 20 / Februar 2011

Ausgabe 20 / Februar 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

Betreuung und Bildung in einer sich wandelnden Gesellschaft: Das ist unser Thema und es spiegelt sich auch in diesem Newsletter. Sich verändernde Rollenbilder von Frauen und Männern, eine zunehmende Zahl älterer Menschen, ein technisiertere Umwelt: Dies alles wirkt sich auf Kindertagesbetreuung aus und ebenso auf die Akteurinnen und Akteure, die damit befasst sind. So setzen sich Unternehmen und Organisationen weiterhin ebenso für Kinderbetreuung wie zunehmend auch für die Unterstützung pflegender Beschäftigter und die Betreuung Älterer ein.

Die Lebenswelten der verschiedenen Generationen zu beiderseitigem Nutzen stärker zu verzahnen, ist uns ein Anliegen, das wir während des diesjährigen Kongresses „Invest in Future“ im Oktober in Stuttgart intensiver diskutieren wollen. Auch unseren Invest in Future Award haben wir dieses Jahr unter das Thema „Erfahrung trifft Kita“ gestellt und hoffen auf viele spannende Bewerbungen.

„Mehr Männer in Kitas“: Lautet ein weiteres Thema dieses Newsletters. Konzept-e setzt im Rahmen dieser bundesweiten, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union geförderten Aktion eine Kampagne in Stuttgart um, die junge Männer und ältere, potenzielle „Quereinsteiger“ für den Erzieherberuf begeistern soll. Männliche Fachkräfte in die Kitas zu holen, ist uns sowohl aus pädagogischer als auch aus gleichstellungspolitischer Sicht ein Anliegen. Außerdem sehen wir hier einen Ansatz, einem Fachkräfteengpass in der Frühpädagogik entgegen zu wirken. Auch zum bereits spürbaren Fachkräftemangel bei Erzieherinnen und Erziehern finden Sie einen Beitrag in diese Newsletter.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

Waltraud Weegmann

Geschäftsführerin
KIND e.V. Dachverband
Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH

Inhalt

1.Aus der Wirtschaft

"Familienfreundlichkeit - Erfolgsfaktor für Arbeitgeberattraktivität"


"Pallassimo" im Regierungspräsidium


Neue Bewegungskita beim SSC Karlsruhe: Verträge unterzeichnet


2.Aus Politik & Gesellschaft


Bundesfamilienministerin besucht Stuttgarter „Bärcheninsel“


Mehr Männer in Kitas: Konzept-e startet Kampagne in Stuttgart


Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe steigen: 60 Prozent für Kindertagesbetreuung


Studie: Mehr zu arbeiten, muss sich für Mütter lohnen


50 Prozent mehr Pflegebedürftige im Jahr 2030


Betreuungsquote bei unter Dreijährigen steigt auf durchschnittlich 23 Prozent


3.Aus der Pädagogik


Mehr Männer in Kitas: Warum eigentlich?


"Mit dem Triandem ans Meer": Förderpreis Medienpädagogik vergeben


Personalnotstand in der Kinderbetreuung?


4.Invest in Future – der Kongress


Invest in Future 2011: "Erfahrung trifft Kita - Professionalität, Fachwissen und Lebenserfahrung für und mit Kindern"


Rückblick Invest in Future 2010: Gute Bildung ist wichtiger denn je


"Erfahrung trifft Kita": Invest in Future Award 2011 ausgelobt


5.Veranstaltungshinweise


6.Literaturtipps


1. Aus der Wirtschaft



"Familienfreundlichkeit - Erfolgsfaktor für Arbeitgeberattraktivität"

Unter diesem Titel veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Ergebnisse einer Umfrage, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 2010 durchgeführt hatte. Eines der Resultate: Unternehmen machen oft nicht ausreichend bekannt, welche Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sie ihren Beschäftigten anbieten.mehr


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"Pallassimo" im Regierungspräsidium

Regierungspräsident Johannes Schmalzl und die Konzept-e-Geschäftsführerin Waltraud Weegmann unterzeichneten am 28. Oktober den Betreibervertrag für eine Kindertagesstätte des Regierungspräsidiums Stuttgart. Das Kinderhaus "Pallassimo" entstand im Pallas-Gebäude, dem zentralen Dienstgebäude des Regierungspräsidiums in Stuttgart-Vaihingen, und wurde am 10. Januar 2011 eröffnet. In der neuen Kindertagesstätte gibt es zunächst zehn Vollzeitplätze für unter Dreijährige, die insbesondere den Kindern der ca. 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der größten Landesbehörde zur Verfügung stehen. Ein weiterer Ausbau der Kindertagesstätte ist geplant. Weitere Informationen auf der Homepage des Regierungspräsidiums



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Neue Bewegungskita beim SSC Karlsruhe: Verträge unterzeichnet

Wer in der Karlsruher Waldstadt Nachwuchs bekommt, kann sich freuen: Beim SSC Karlsruhe entstehen in unmittelbarer Nähe zum Fächerbad für rund 1,6 Millionen Euro eine neue Kindertagesstätte zusammen mit einer speziellen Gymnastikhalle für rund 850.000 Euro. 55 Kinder werden dort ihren natürlichen Bewegungsdrang voll ausleben können. Die „Sportkita“ ist eine Initiative des SSC. Die Trägerschaft übernimmt der KiND und Beruf e.V., der eng mit dem Sportverein zusammenarbeiten wird. Im Rahmen des Engagements für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie beteiligt sich die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit zehn Belegplätzen für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichnete die Stadt jetzt mit den Beteiligten.mehr


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2. Aus Politik & Gesellschaft


(Foto: KiND e.V. / Perper)

Bundesfamilienministerin besucht Stuttgarter „Bärcheninsel“

Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, kam am vergangenen Montag auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Bopp nach Stuttgart und besuchte dort das Kinderhaus „Bärcheninsel“, eine Einrichtung des freien Trägers KiND e.V. Stuttgart. Die Ministerin lobte diese Form der unternehmensnahen Kinderbetreuung und die Flexibilität des Angebots. Außerdem interessierte sie sich für den hohen Anteil männlicher Fachkräfte im Kita-Team.mehr


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(Foto: Konzept-e / Fabry)

Mehr Männer in Kitas: Konzept-e startet Kampagne in Stuttgart

Kinder brauchen Vorbilder - beiderlei Geschlechts. Derzeit liegt der Anteil männlicher Erzieher am pädagogischen Personal in Stuttgart bei rund sieben Prozent. Um den Prozentsatz zu erhöhen, startet im Januar 2011 das dreijährige Modellprogramm ,MEHR Männer in Kitas‘, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert wird. Über 70 Träger bewarben sich auf die bundesweite Ausschreibung. 16 Träger wurden ausgewählt und setzen eigene Kampagnen um, mit denen sie Männern die Attraktivität des Erzieherberufes näher bringen. Die Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH setzt die Kampagne als einziger Träger in Baden-Württemberg um.mehr


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(Foto: Konzept-e / Fabry)

Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe steigen: 60 Prozent für Kindertagesbetreuung

Im Bundesdurchschnitt stiegen die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe von 2008 auf 2009 um 9,4 Prozent. 16,2 Millarden der insgesamt 26,9 Milliarden Euro flossen in die Kindertagesbetreuung.mehr


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(Foto: Konstatin Gastmann / pixelio.de)

Studie: Mehr zu arbeiten, muss sich für Mütter lohnen

Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass es sich hierzulande für die in Teilzeit beschäftigten Mütter vielfach finanziell kaum lohnt, ihre Arbeitszeiten auszudehnen. Von jedem zusätzlich verdienten Euro fließen bis zu 50 Cent in die Staatskasse. Fast 50 Prozent: Das ist der im Europavergleich höchste Grenzsteuersatz. Auch die 400-Euro-Jobs - heißt es in der Studie - erwiesen sich als "Geringfügigkeitsfalle", denn ab dem 401 Euro müsse der sonst für die Arbeitnehmerin im Regelfall steuerfreie Betrag, komplett versteuert werden. Abhilfe könne die Umwandlung der 400-Euro-Freigrenze in einen 400-Euro-Freibetrag für die Zweitverdienerin oder den Zweitverdiener schaffen. Gleichzeitig mahnen die Autoren den zügigen Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige an und fordern ein Ganztags-betreuungssystem.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse sowie die komplette Studie zum Download gibt es auf der Homepage der Bertelsmann Stiftung.


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(Foto: deanm1974 / Fotolia.com)

50 Prozent mehr Pflegebedürftige im Jahr 2030

Der demografische Wandel führt künftig, so berechnete das Statistische Bundesamt, zu einer deutlichen Erhöhung der Zahl der Pflegebedürftigen. 2007 gab es 2,2 Millionen pflegebedürftige Menschen. 2030 werden es wahrscheinlich bereits 3,4 Millionen sein. Etwas abgemildert werden könnte die Entwicklung, wenn Frauen und Männer durch gesunde Lebensweise und medizinischen Fortschritt in Zukunft gesunder alt würden als heute.mehr


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(Foto: Konzept-e)

Betreuungsquote bei unter Dreijährigen steigt auf durchschnittlich 23 Prozent

Bundesweit nutzten im März 2010 472.000 Kinder unter drei Jahren, das sind rund 23 Prozent aller Kinder der Altersgruppe, Angebote der Kindertagesbetreuung. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Statistischen Bundesamtes hervor. Gegenüber 2009 stieg die Betreuungsquote der unter Dreijährigen um 2,7 Prozent. Die Unterschiede zwischen östlichen Bundesländern mit einer durchschnittlichen Betreuungquote von 48,1 Prozent und den westlichen Ländern mit durchschnittlich 17,4 Prozent sind nach wie vor sehr groß.mehr


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3. Aus der Pädagogik



Mehr Männer in Kitas: Warum eigentlich?

20 Prozent Männer in Kitas lautet die Zielmarke. Warum sind männliche Fachkräfte in Kitas wichtig? "Kinder sollen ein Umfeld erleben, das Werte - wie ein egalitäres Zusammenleben der Geschlechter - widerspiegelt. Sie können sich so ein breites Verhaltensrepertoire jenseits enger Rollenzuschreibungen erschließen," sagt Konzept-e-Geschäftsführerin Waltraud Weegmann. Deshalb möchte Konzept-e Männern die Attraktivität dieses Berufes vermitteln.mehr


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"Mit dem Triandem ans Meer": Förderpreis Medienpädagogik vergeben

Kinder und Jugendliche zu einem aktiven und kreativen Umfang mit Medien anzuregen, ist Ziel des Förderpreises Medienpädagogik der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest. Sieben Arbeiten erhielten 2010 die Auszeichnung - darunter auch zwei Beitrage von Kindertageseinrichtungen.mehr


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Personalnotstand in der Kinderbetreuung?

Von „Notstand“ zu sprechen, sei übertrieben, meinen die Experten, die im Auftrag der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) eine Studie zu den personellen Folgen des Ausbaus der Betreuung für unter Dreijährigen vorlegten. Dennoch ergeben die Modellrechnungen für viele Bundesländer dringenden Handlungsbedarf. In Großstädten wie Stuttgart sei es bereits heute schwer, das nötige qualifizierte Personal für neue Häuser zu gewinnen, heißt es bei der Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH.mehr

4. Invest in Future – der Kongress

Invest in Future 2011: "Erfahrung trifft Kita - Professionalität, Fachwissen und Lebenserfahrung für und mit Kindern"

Erste Themen für den nächsten interdisziplinären Betreuungs- und Bildungs-kongress "Invest in Future" für Unternehmen, Träger und die öffentliche Hand am 24. und 25. Oktober 2011 liegen fest. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Veranstalter, die Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, der KiND e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), auf die Vernetzung von Kindertageseinrichtungen im Sozialraum - insbesondere mit Unternehmen. Außerdem stehen Maßnahmen für die Gewinnung männlicher Fachkräfte für Kitas sowie die Frage nach einer geschlechterorientierten Pädagogik im Blickpunkt. Information zu „Invest in Future“ gibt es auf derKongress-Homepage.


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Rückblick Invest in Future 2010: Gute Bildung ist wichtiger denn je

Die Qualität von Bildung spielt eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, die Folgen drastischer demografischer Veränderungen zu meistern. Was gute Bildung bedeutet und wie sich deren Qualität messen und sichern lässt, erklärten Referentinnen und Referenten während des siebten interdisziplinären Betreuungs- und Bildungskongresses „Invest in Future“ Mitte Oktober 2010 in Stuttgart. Unternehmen stellten ihre Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie – auch für Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen – vor.
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"Erfahrung trifft Kita": Invest in Future Award 2011 ausgelobt

Voneinander lernen, sich gegenseitig bereichern, miteinander wachsen: Die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und anderen gesellschaftlichen Gruppen, Initiativen und Personen bietet Chancen für beide Seiten. Für den mit 5.000 Euro sowie weiteren Geld- und Sachpreisen dotierten Invest in Future Award 2011 sucht der Auslober, die Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH, erfolgreiche und nachahmenswerte Praxisbeispiele zum Thema "Erfahrung trifft Kita". Bewerbungsschluss ist der 1. April 2011.


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5. Veranstaltungshinweise


22. bis 26. Februar 2011, Stuttgart
didacta - die Bildungsmesse
Konzept-e ist mit einem Stand vertreten.

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25. bis 26. März 2011, Köln

Männer in Kitas - hereinholen, stärken, halten!
3. bundesweite Fachtagung

Weitere Informationen auf der Veranstaltungshomepage.



30. März 2011, Berlin
Fachtag: Das Alter hat viele Gesichter: gesellschaftliche Altersbilder

Weitere Informationen aus der 
Homepage des Desutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.




7. bis 9. Juni 2011, Stuttgart
14. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag: "Kind.Jugend.Zukunft: Perspektiven entwickeln - Potenziale fördern!"

Konzept-e nimmt teil.

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6. Literaturtipps


Familienfreundlicher Arbeitsplatz für Ärztinnen und Ärzte, Lebensqualität in der Berufsausübung
Astrid Bühren, Annegret E. Schoeller (Herausgeberinnen), Bundesärztekammer, Oktober 2010, 70 Seiten, Download auf der Hompage der Bundesärztekammer

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt bei den vorherrschenden Arbeitsstrukturen in Krankenhäusern für Ärztinnen und Ärzte oft auf der Strecke. Dass es auch anders geht, zeigt das Handbuch „Familienfreundlicher Arbeitsplatz für Ärztinnen und Ärzte – Lebensqualität in der Berufsausübung“, in dem unter anderem Kinderbetreuungsmodelle von Krankenhäusern und medizinischen Fakultäten vorgestellt werden, die wegweisend sind. Außerdem zeigt die Publikation gute Beispiele für familienfreundliche Arbeitsplätze im ambulanten Sektor. Das Handbuch liefert Informationen zu Institutionen, die bei der Implementierung familienfreundlicher Strukturen unterstützen und enthält Checklisten und Anforderungsprofile für familienfreundliche Einrichtungen.


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Ganz ist nicht genug. Was die Ganztagsschulen in Deutschland leisten – und welche Potenziale noch ungenutzt bleibe
DJI Bulletin, 3/2010, zum Download auf der DJJI-Homepage

Das aktuelle Heft in der Reihe DJI-Bulletin vereint u.d. die folgenden spannenden Beiträge zum Schwerpunktthema „Ganztagsschule“: Ivo Züchner: „Operation Ganztagsschule: Der Ausbau der Angebote in Deutschland ist rasant vorangekommen. Doch nicht alle Erwartungen werden erfüllt – eine Zwischenbilanz.“ Heinz-Jürgen Stolz, „Ein bisschen Aufbruch. Werden die Sorgen der lokalen Akteure nicht gehört, bleiben die Reformen für mehr Bildungsgerechtigkeit im Ansatz stecken.“, Bettina Arnoldt: „Die Verbindungs-lücke Externe Partner organisieren in Ganztagsschulen viele Angebote. Der Brückenschlag zum Unterricht gelingt allerdings noch zu selten.“, Regina Soremski: „Schüler im Stress. Ganztagsschulen sollen Eltern und Kinder entlasten, können aber neue Zeitprobleme schaffen.“, Elke Kaufmann und Katharina Wach: „Lernwerkstatt statt Hausaufgaben. Viele Familien erleben die tägliche Hausaufgabensituation als belastend – kontinuierliche Ganztags-angebote können helfen.“ Nicole Börner: „Eltern im Vorteil. Berufstätige Mütter profitieren von der verlängerten Schulzeit. Doch aus Lehrkräften und Eltern sind noch keine echten Partner geworden.“ Regina Soremski, Christine Steiner u. a.: „Ganztags lernen. Eine Übersicht über wichtige politische und strukturelle Aspekte sowie pädagogische Konzepte in Ganztagsschulen.“


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